Wie trägt das Konzept „Kreislaufwirtschaft“ zur Entwicklung eines nachhaltigen Wirtschaftssystems bei?

  31.05.2022, 18:00 - 19:00 Uhr

Wir wollen am Beispiel Kunststoffverpackungen der Frage nachgehen, was nötig ist, damit Nachhaltigkeit von den Beteiligten schnell und effizient umgesetzt wird.

Als Einführung wird Carina Heyer (Icondu GmbH) Idee und Wirkungsweise des neu geschaffene KW-Simulationsmodelles (Simulationssoftware: Simcision) präsentieren. 

In einem zweiten Teil zeigt Peter Käpernick (BSF e.V. / AK Kreislaufwirtschaftmachen) als Basis für die nachfolgende Diskussion einige Bilder zu den drei Beispielen

1. reCircle – Pfandsystem für den Gastrobereich. Diese Idee soll Kunststoffen auf fossiler Basis eine „geordnete“ Rückführung der Verpackungsmittel möglich machen. 

2. Bio4Pack – Schalen aus Bio-Polymeren-Rohstoffen die trotz „Bio“ bei uns meist nur verbrannt werden. 

3. Überhaupt keine Verpackung (Unverpacktladenangebote). Habe solche Angebote Zukunft?

Diese drei ausgewählten Beispiele stehen stellvertretend für die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Kunststoffe, sie tangieren speziell die Verpackungsbranche. Für uns alle sichtbar ist die Verschmutzung der Natur, der Flüsse, Seen und Meere inklusive der Strände. Dazu kommen die CO2 Emissionen sowie der extensive Verbrauch der Rohstoffe. Viele Akteure aus dem NGO Bereich, aus Forschung und Entwicklung haben sich dieser Thematik angenommen. Es wird viel diskutiert und immer neue Vorschläge, Bücher und bunte Schriftwerke entstehen. Es fällt auf, dass das „Machen“ im Sinne einer konsequenten Umsetzung von Ideen weit hinter den Möglichkeiten zurückbleibt. Unsere Bitte: Mitmachen. Mitdiskutieren: Wir wollen erkunden, ob wir daran etwas ändern können! 

Anmeldung auf der Website der Offensive Mittelstand BW

Das Treffen der Fachgruppe 4 dient der Vorbereitung für den Landeskongress „KlimaNEUtralität als Chance für Unternehmen“ der Offensive Mittelstand und ihrer Partner.